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Klebearmierungen

Klebearmierungen sind ein wichtiges Hilfsmittel bei Umbauten. Bei statischen Zusatzbelastungen infolge von Nutzungs- oder baulichen Veränderungen, Alterung der Baustoffe oder bei gewünschter Erhöhung der Erdbebensicherheit kommt der Verbundwerkstoff Karbonfaser in den folgenden Ausführungsmöglichkeiten zum Einsatz:

CFK-Lamellen
Die CFK-Lamellen bestehen aus vielen Kohlefasern, welche in einer Epoximatrix fest eingebettet sind. Sie werden vor allem für Biegezug-Verstärkungen eingesetzt. Die Dimensionierung der Lamelle wird durch einen Bauingenieur (Statiker) berechnet. Die Länge der Lamellen ist ab Rolle unbegrenzt einsetzbar. Der Betonuntergrund wird vor der Verklebung angeschliffen und ein eventueller Höhenausgleich vorgenommen. Die Lamelle wird anschliessend mit einem Epoxid-Kleber verlebt. Die totale Einbaustärke beträgt zirka 2mm.

Sheets
Die CFK-Sheets bestehen aus vielen Kohlefasern, welche maschinell ineinander verwebt und als Gelege auf der Baustelle aufgeklebt werden. Sie werden vor allem bei der Verstärkung von Unterzügen zur Aufnahme der zusätzlichen Schubspannungen eingesetzt. Sie sind verformbar und können sich dem Baukörper anpassen. Sheets werden mit einem Epoxid-Harz verklebt.

 
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